Skip to main content

Zitrouneblat

Gonepteryx rhamni

DE :

Zitronenfalter

FR :

Citron

EN :

Common brimstone

Achtung

Der Zitronenfalter wird oft mit den Kohlweißlingen verwechselt. 

Systematik

Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera), Familie der Weißlinge (Pieridae)

Aussehen

Der Zitronenfalter ist mittelgroß und besitzt eine Flügelspannweite von 50-55 mm. Bezüglich der Färbung gibt es einen Geschlechterunterschied: das Männchen ist zitronengelb während das Weibchen blass grünlich weiß erscheint

Lebensdauer

11 Monate

Lebensweise

Bei normalem Jahresverlauf verlassen die Zitronenfalter ihre Überwinterungsplätze im Laufe des März. Zur Paarungszeit (April bis in die erste Maihälfte) sind die Männchen dann an Waldrändern und -wegen patrouillierend auf Brautschau und wirbeln den Weibchen bei wilder Jagd hinterher. Der Zitronenfalter überwintert als ausgewachsener Schmetterling in den Blättern von immergrünen Sträuchern und Bäumen

Lebensraum

Wiesen, Landwirtschaftlich genutzte Flächen, Gebüsche , Waldränder, Waldlichtungen

Ernährung

Nahrungspflanze der Raupe: Faulbaum, Echter Kreuzdorn, und andere Kreuzdorngewächse.
Nektarkpflanzen des erwachsenen Tieres: Seidelbast, Lerchensporn, Blutweiderich, Kohldistel, und andere

Wissenswertes

  • Der Zitronenfalter ist eine der am langlebigsten Arten in Europa
  • War der Zitronenfalter sonst überall häufig, ist er in letzter Zeit vielerorts selten geworden
  • Seine besondere Winterhärte verdankt der Zitronenfalter einen körpereigenen Frostschutzmittel. Durch das eingelagerte Glyzerin gefriert die Körperflüssigkeit nicht. Außerdem scheidet der Zitronenfalter zu Beginn der kalten Tage einen Teil seiner Körperflüssigkeit aus. Er lässt praktisch alles Wasser ab, das er nicht braucht. So kann der Zitronenfalter Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius überstehen
SCRIPTNaturmuseeABIOL