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Krukert

Grus grus

DE :

Kranich

FR :

Grue cendrée

EN :

Common crane

Achtung

Die Vögel sollen auf den Fotos erkennbar sein. Verschwommene unscharfe Bilder gelten nicht. 

Systematik

Ordnung der Rallen und Kranichvögel (Gruiformes); Familie der Kraniche (Gruidae)

Aussehen

Langbeiniger und langhalsiger Vogel mit aschgrauem Gefieder, schwarz-weißer Kopfzeichnung und roter Scheitelplatte. Mit einer Flügelspannweite von 210 bis 240 cm ist der Kranich der größte bei uns zu beobachtende Vogel. Die Jungvögel sind bräunlicher gefärbt und es fehlt ihnen die auffällige schwarz-weiße Kopfzeichnung der Altvögel.

Lebensdauer

20-25 Jahre

Lebensweise

Der Kranich ist ein Zugvogel mit Brutgebieten in Norddeutschland, Polen und vor allem in Skandinavien und dem Baltikum. Die Überwinterung findet hauptsächlich auf der Iberischen Halbinsel und im Südwesten Frankreichs statt.

Lebensraum

Als Brutgebiete dienen Mooren und feuchte Wälder. Außerhalb der Brutzeit sucht er seine Nahrung häufig auf Feldern und Wiesen. 

Ernährung

Kraniche ernähren sich von Pflanzen (z.B. Feldpflanzen, Getreide und liegen gebliebene Kartoffeln) und sind oft bei der Suche nach Körnern in abgeernteten Maisäckern zu beobachten. Sie fressen auch tierische Nahrungsbestandteile (größere Insekten, Regenwürmer, Mollusken und kleine Wirbeltiere). 

Wissenswertes

  • Die in Luxemburg sehr gängige Bezeichnung “Huergäns” ist irreführend, weil die Kraniche nicht zur Ordnung der Gänsevögel gehören.
  • Alljährlich ziehen mehrere Tausend Kraniche in den Monaten März-April und Oktober-November bei uns durch und bilden normalerweise große Trupps in V- oder Linienformation.
  • Der Frühjahrszug wickelt sich hauptsächlich tagsüber ab; im Herbst ist ihr lautes Trompeten in Luxemburg oft auch nachts zu hören (pfeifende Töne stammen von Jungtieren).
  • Bei der Balz erinnert seine Stimme an ein trompetenartiges Schmettern aus langen und kurzen, aneinandergereihten gruh Lauten. Im Flug sind ähnliche Rufe zu hören.
SCRIPTNaturmuseeABIOL